Funktionen
Nichts davon ist neu. Neu ist nur, dass es bleibt.
Themen, Aufträge, Rückmeldungen – das alles gibt es in Ihrem Betrieb längst. Es liegt nur verteilt: im Kopf des Berufsbildners, auf einem Zettel an der Maschine, in einer Mail, meistens nirgends. LEHRWERK gibt dem eine Form, die drei Jahre trägt.
Eine Woche, kein Projekt.
LEHRWERK ist nichts, das Sie einführen müssen. Es sind ein paar Minuten, verteilt über die Woche – an Stellen, an denen Sie ohnehin mit Ihrem Lernenden reden.
Montag, zwei Minuten
Sie setzen das Thema der Woche. Meistens eines, das ohnehin ansteht, weil der Auftrag es verlangt.
Unter der Woche
Der Lernende sieht, woran er ist, und hält fest, was er gemacht hat. Ein Foto, drei Sätze, fertig.
Freitag, zwei Minuten
Sie schreiben eine kurze Rückmeldung. Was gut war, was noch fehlt. Ein Satz genügt.
Nach drei Jahren
Aus rund 150 solchen Wochen ist ein Portfolio geworden, an dem niemand mehr vorbeikommt.
Vier Minuten pro Woche. Das ist weniger, als das Gespräch dauert, in dem später niemand mehr weiss, was eigentlich geübt wurde.

Sechs Dinge, mehr nicht.
Kein Baukasten, keine Module, keine Einstellungen, die Sie nie öffnen. LEHRWERK kann sechs Dinge – und die so, dass sie im Alltag standhalten.
- Themen
- Was gerade dran ist, steht an einem Ort statt in fünf Köpfen. Sie bestimmen die Reihenfolge, im Rhythmus Ihrer Aufträge.
- Aufgaben
- Aufträge aus dem Arbeitsalltag statt konstruierter Übungsfälle. Der Lernende weiss, was zu tun ist und woran gute Arbeit gemessen wird.
- Rückmeldungen
- Eine kurze Antwort auf getane Arbeit. Nicht erst im Qualifikationsgespräch, sondern solange beide noch wissen, worum es ging.
- Übungen
- Kurze Wiederholungen für das, was selten vorkommt und trotzdem sitzen muss. Zehn Minuten, nicht zehn Seiten.
- Nachweise
- Ein Foto vom Werkstück, ein Protokoll, ein fertiger Auftrag. Belege sammeln sich nebenbei, statt am Ende rekonstruiert zu werden.
- Überblick
- Eine Seite, die zeigt, wo Ihr Lernender steht. Für das Gespräch mit den Eltern, mit der Berufsschule und mit ihm selbst.
So sieht ein Thema aus.
Kein Dashboard, keine Kennzahlen. Ein Thema, ein paar Aufgaben, ein Satz Rückmeldung – und was davon bleibt, wandert ins Portfolio.
Ein Satz, geschrieben zwischen zwei Aufträgen, steht in drei Jahren immer noch da.
Kundenauftrag selbstständig ausführen
Zweites Lehrjahr · Woche 11
Aufgaben
- Auftrag aufnehmen und Rückfragen klärenErledigt
- Material bereitstellen und prüfenErledigt
- Arbeit ausführen und selbst kontrollierenIn Arbeit
Rückmeldung
«Sauber gearbeitet und mitgedacht beim Material. Beim Nachmessen warst du zu schnell – zweimal prüfen, bevor du sagst, es passt.»
Berufsbildner · 14. März

Die andere Hälfte gehört dem Lernenden.
Lernende arbeiten nicht in Ihrer Ansicht mit. «Mein Bereich» ist ihre Seite von LEHRWERK: dieselben Themen, Aufgaben und Rückmeldungen wie bei Ihnen, nur aus der anderen Richtung gesehen. Dazu kommt, was allein sie betrifft.
Im eigenen Bereich
- Der Ausbildungspfad
- Alle Themen auf einer Seite: noch offen, üben wir, erreicht. Zum ersten Mal sieht ein Lernender die ganze Lehre und nicht nur die laufende Woche.
- Termine
- Was in der Ausbildung ansteht, steht bei ihm. Niemand muss es ausrichten.
- Der Tagesrückblick
- Am Abend zwei Zeilen: wie der Tag war. Und ein Knopf, um Unterstützung anzufragen. Manche schreiben das leichter, als sie es im Gang sagen würden.
- Nachrichten
- Kurze Fragen gehen an die Personen, die im Betrieb für ihn zuständig sind. Nicht an einen Helpdesk.
- Das Portfolio
- Was er gelernt und gezeigt hat, kann er als Link oder PDF weitergeben. Beim ersten Bewerbungsgespräch nach der Lehre hat er etwas in der Hand.

Zum Üben
Ein paar kleine Werkzeuge, alle freiwillig
Üben lässt sich nicht anordnen. Darum sind diese Werkzeuge kurz, jederzeit verfügbar und an das Thema gebunden, das gerade läuft – für das, was selten vorkommt und trotzdem sitzen muss.
| Werkzeug | Wofür |
|---|---|
| Quiz | Wissen prüfen. Mit Erklärung, nicht nur mit richtig und falsch. |
| Karteikarten | Begriffe und Zahlen, die sitzen müssen. Selbst geschrieben oder vorgeschlagen. |
| Situations-Check | Eine Lage aus der Praxis durchdenken und in eigenen Worten beantworten. |
| Zeigen und erklären | In einer kurzen Tonaufnahme erklären, was man kann. Der Betrieb hört zu, wenn es passt. |
Dazu kommen kurze Übungsrunden, ein eigenes Glossar und die Vorbereitung aufs Qualifikationsverfahren. Keine Punkte, keine Serien, keine Rangliste – wer übt, tut es wegen der Prüfung und nicht wegen eines Abzeichens.
Auftrag, ausführen, zeigen, Rückmeldung. Die Werkzeuge stehen daneben, nie über der Praxis und nie über Ihnen.
Bevor Sie fragen müssen.
- Passt das zu unserem Beruf?
- LEHRWERK ist branchenneutral aufgebaut. Die Themen kommen aus Ihrem Betrieb – ob Sie Schreiner, Kaufleute oder Fachpersonen Gesundheit ausbilden, ändert an der Mechanik nichts.
- Wie lange dauert die Einrichtung?
- Sie legen den Betrieb und eine lernende Person an und setzen ein erstes Thema. Das ist ein Nachmittag, keine Projektwoche.
- Womit arbeiten die Lernenden?
- Am Telefon, am Tablet oder am Computer im Betrieb. Es braucht keine Installation, nur einen Browser.
- Ersetzt das die Lerndokumentation?
- Das entscheidet Ihre Branche. Was in LEHRWERK festgehalten wird, lässt sich ausdrucken und beilegen – ob es als Lerndokumentation gilt, sagt Ihre Organisation der Arbeitswelt.
- Und die künstliche Intelligenz?
- Sie hilft im Hintergrund beim Formulieren und Vorschlagen. Entschieden wird im Betrieb. Wenn Sie im Alltag nicht merken, dass sie da ist, arbeitet sie richtig.
Am schnellsten sehen Sie es an einem Lernenden.
Legen Sie eine lernende Person an, setzen Sie ein Thema und schreiben Sie am Freitag zwei Sätze. Nach zwei Wochen wissen Sie, ob es Ihrem Betrieb etwas bringt.
Kein Abonnement. Eine Rechnung pro Jahr.