Zum Inhalt springen

Vom ersten Arbeitstag bis zum Lehrabschluss. LEHRWERKStruktur für die betriebliche Ausbildung in der Schweiz.

LEHRWERK ist der Teil der Lehre, für den es kein Lehrmittel gibt: Auftrag, Nachweis, Rückmeldung, Portfolio. Betrieb und Lernende sehen denselben Weg.

  1. Erster Arbeitstag
  2. Üben
  3. EFZ + Portfolio
Eine Berufsbildnerin erklärt einer Lernenden im Spital den nächsten Handgriff.
Fachfrau Gesundheit · Zweites Lehrjahr
01Der Alltag

Kein Betrieb will einen Lernenden mitlaufen lassen.

Und trotzdem passiert es. Der Auftrag drängt, der Kunde wartet, das Gespräch verschiebt sich auf nächste Woche. Am Freitag weiss niemand mehr genau, was der Lernende in diesen fünf Tagen gelernt hat. Er selbst am wenigsten.

Drei Jahre sind schnell vorbei. Was in dieser Zeit nicht gezeigt, geübt und gesagt wurde, holt später niemand mehr nach.

Ein Lernender steht wartend allein in einer Werkstatt, während im Hintergrund gearbeitet wird.
Warten, bis jemand Zeit hat
02Der Weg

Statt «geh mit und schau».

Praktische Ausbildung entsteht oft nebenbei. LEHRWERK macht daraus einen Weg, auf dem drei Fragen jederzeit beantwortet sind.

  1. Ein Informatik-Lernender setzt konzentriert ein Notebook wieder zusammen.

    Gelernt

    Was der Lernende bereits kann. Festgehalten, nicht aus dem Gedächtnis rekonstruiert.

  2. Eine kaufmännische Lernende arbeitet konzentriert an ihrem Arbeitsplatz.

    Üben wir

    Woran gerade gearbeitet wird. Mit Aufgaben aus dem Betrieb, nicht aus dem Lehrmittel.

  3. Eine Elektroinstallateurin bespricht mit ihrem Lernenden einen Plan auf der Baustelle.

    Nächster Schritt

    Was als Nächstes ansteht. Sichtbar für beide Seiten, bevor jemand nachfragen muss.

Eine Filialleiterin bespricht nach Ladenschluss kurz die Arbeit mit ihrem Lernenden.
Zwei Minuten nach Ladenschluss
03Zusammenarbeit

Ein Faden, zwei Perspektiven.

Der Lehrbetrieb führt, der Lernende arbeitet. Beide schauen auf dasselbe – nur mit anderen Augen.

Porträt einer Berufsbildnerin in ihrem Büro.

Im Betrieb

Berufsbildnerin

Kaufmännische Lehre

Porträt eines lernenden Fachmanns Gesundheit im Spital.

Für den Lernenden

Lernender

Fachmann Gesundheit, 2. Lehrjahr

Aufgaben
Im Betrieb

Aufträge aus dem Arbeitsalltag, nicht konstruierte Übungsfälle.

Für den Lernenden

Er weiss, was zu tun ist – und woran gute Arbeit gemessen wird.

Feedback
Im Betrieb

Eine kurze Rückmeldung nach getaner Arbeit. Ein Satz genügt.

Für den Lernenden

Er erfährt, was gut war und was noch fehlt. Nicht erst im Gespräch am Jahresende.

Nachweise
Im Betrieb

Was geübt und gezeigt wurde, bleibt festgehalten.

Für den Lernenden

Seine Arbeit sammelt sich – Stück für Stück zu einem Portfolio.

04Der Zugang

Anmelden ohne E-Mail-Theater.

Der Betrieb übergibt eine Login-Karte, die lernende Person scannt oder tippt die Nummern ein. Keine E-Mail-Adresse, kein Bestätigungslink – die Karte genügt.

Für Lernende

Die Login-Karte

Benutzername und Kennwort stehen auf der Karte, der QR-Code führt zur Anmeldung. Verlieren erlaubt: der Betrieb stellt in einer Minute eine neue aus.

Für Betriebe

Die Anmeldung

Anmelden mit Benutzernummer oder E-Mail, in klarer Sprache und per Sie. Eine Seite, zwei Felder – mehr braucht es nicht.

05Nordstern

Am Ende steht mehr als ein Fähigkeitszeugnis.

Aus drei, vier Jahren Arbeit entsteht ein Ausbildungsportfolio: Themen, Nachweise, Rückmeldungen. Es zeigt, was hinter dem EFZ steckt – beim ersten Bewerbungsgespräch und lange danach.

«Jeder Lernende verdient eine Ausbildung, auf die er stolz zurückblicken kann.»
Eine Malerin am Ende ihrer Lehre hält ihre Arbeitsmappe in den Händen.
Beispielausschnitt

Ausbildungsportfolio

Lehrbetrieb · 3. Lehrjahr

ThemaNachweise
  • Arbeitsauftrag selbstständig ausführen3 Nachweise
  • Kundenkontakt2 Nachweise
  • Qualität prüfen und dokumentieren4 Nachweise
  • Arbeitssicherheit1 Nachweis

… weitere Themen aus drei Lehrjahren

Erstellt mit LEHRWERK
Abgrenzung

Was LEHRWERK nicht ist.

  • Keine Schulplattform
  • Kein ERP
  • Keine Zeiterfassung
  • Kein Kontrollinstrument
  • Keine Noten, keine Rangliste

LEHRWERK ersetzt weder Lehrmeister noch Praxis. Es gibt beidem eine Form, die trägt.

06Demo

Sehen Sie es an Ihrem Beruf.

Keine aufgezeichnete Tour, kein Gespräch mit Folien. Ein Mensch zeigt Ihnen LEHRWERK an einem Beispiel aus Ihrer Branche – und Sie entscheiden, ob es zu Ihrem Betrieb passt.

Was Sie sehen
Die Oberfläche mit einem Thema aus Ihrem Beruf. Auftrag, Nachweis, Rückmeldung – nicht eine generische Präsentation.
Wie lange
Dreissig Minuten. Per Video, oder vor Ort wenn der Weg sich lohnt.
Was schon bereitsteht
Die Nachricht steht schon da. «Anfordern» öffnet Ihre Mail-App – Sie ergänzen nur Beruf und Zahl der Lernenden.
Vier Personen arbeiten in der hellen Werkstatt eines Schreinereibetriebs.
Familienbetrieb mit zwei Lernenden
07Für Betriebe

Wenn Ihnen Ihr Lernender wichtig ist, fehlt nur noch die Struktur.

Sie zeigen, erklären und korrigieren jeden Tag. LEHRWERK hält fest, was dabei entsteht, und macht daraus einen Weg – für Sie und für Ihren Lernenden.

Ein Betrieb mit einem Lernenden zahlt im ersten Lehrjahr nichts, danach CHF 150.– im Jahr. Mit zwei oder drei Lernenden sind es CHF 290.–, exkl. MWST.

Kein Abonnement. Eine Rechnung pro Jahr. Preise ansehen